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Ottopartikelfilter

  • Ein Ottopartikelfilter, kurz OPF, auch GPF (von engl. gasoline particulate filter), ist eine Einrichtung zur Reduzierung der im Abgas von Ottomotoren vorhandenen Partikel.

    1 Aufbau und Funktionsweise

    Ein Ottopartikelfilter unterscheidet sich in erster Linie kaum von einem Dieselpartikelfilter. Es handelt sich um einen geschlossenen Partikelfilter, in dem eine hochporöse hitzebeständige Cordierit-Keramik eingesetzt wird. Die im Abgas enthaltenen Rußpartikel bleiben auf der rauen Keramikoberfläche haften.


    Ottopartikelfilter brauchen im Gegensatz zu Dieselpartikelfiltern normalerweise keine aktive Regeneration im Betrieb[1], da die Temperaturen im Filter durch das heißere Abgas so hoch sind, dass beim Verzögern des Fahrzeuges mit ausgeschalteter Einspritzung der Ruß mit der dann vorhandenen Luft im Abgassystem verbrennen kann.


    2 Vorschriften

    Für Fahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung sind sowohl für die Partikelmasse (PM) als auch für die Partikelanzahl (PN) Grenzwerte vorgegeben. In der Abgasnorm Euro 6c sind dies 4,5 mg/km und 6·1011 1/km[2]

    Fahrzeuge mit Saugrohreinspritzung unterliegen der Vorschrift nicht, obwohl es auch hier Fahrzeuge gibt, die die oben genannten Grenzwerte nicht einhalten.[3]


    3 Anwendung

    Um diese Werte einzuhalten, speziell seit der Umstellung auf den neuen Testzyklus WLTP mit größeren Beschleunigungen und der Berücksichtigung der Emissionen im praktischen Fahrbetrieb (RDE) werden zunehmend Ottopartikelfilter eingesetzt.[4] Die Partikelanzahl (PN) ist dabei der kritischere Wert.[5]

    Nachweise/Links

    Weblinks
    Einzelnachweise
    1. Der Ottopartikelfilter. Abgerufen am 25. August 2018.
    2. .Bundesumweltamt
    3. ADAC Partikelemissionen bei Benzinern
    4. ADAC Ecotest - Fahrzeuge mit OPF (7/2018)
    5. ADAC Ergebnisse Partikelanzahl

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